Ankara, 14. November 2015

                                                                               
NACH  ANKARA  AUCH  IN  PARIS BLUTIGE TERRORANSCHLÄGE

Die Terroranschläge am 13. 11. 2015 in der französischen Hauptstadt Paris haben die ganze Welt schockiert. Nach ersten Erkenntnissen haben Terroristen zeitgleich im Osten von Paris in verschiedenen Restaurants auf Gäste, auf dem Platz der Republik wahllos auf Menschen, im Konzertsalon “Le Bataclan” auf Zuschauer mit Kalaschnikows geschossen und so den Tod und Verletzungen vieler Menschen verursacht; weiterhin im Norden von Paris um das Fußballstadion “Stade de France” unzählige Sprengsätze gezündet und durch diese Anschläge ganz Paris in Schrecken und Grauen versetzt.

Der mit der Untersuchung dieser blutigen Terroranschläge beauftragte französische Staatsanwalt erklärte, dass mindestens 120 Menschen zu Tode gekommen sind und unzählige Menschen verletzt wurden.

Die französische Regierung hat diese Terrorereignisse am  Abend des 13. November mit Recht sehr ernst genommen und aufgrund der Bluttaten, mit  einer richtigen Entscheidung, sofort den Ausnahmezustand verhängt, die Grenzen für Ein- und Ausreise geschlossen und alle Schulen für einen Tag geschlossen erklärt.

Nach der Veröffentlichung dieser furchterregenden Gräueltaten,  die den Menschen das Blut in den Adern gefrieren lassen, muss folgende Realität unterstrichen werden:
Es ist zu ersehen, dass zwischen dem Anschlag am 10. 10. 2015 um 10 Uhr vor dem Hauptbahnhof  in Ankara, als Menschen einen Friedensmarsch veranstalteten und Selbstmordattentäter sich zeitgleich in die Luft sprengten und dabei auf grausame Weise
104 Menschen mit in den Tod rissen und etwa 250 Menschen verletzt wurden; man denkt, dass die blutigen Anschlägen vom 13. November 2015 in Paris mit denen in Ankara Ähnlichkeiten bestehen. Also die diese Gräueltaten verübten Terroristen untereinander vernetzt sein könnten.

Wir verurteilen alle Terroranschläge sowohl in unserem Land wie auch in Paris und den anderen Ländern der Welt aufs Schärfste und verdammen sie…

Diese innerhalb eines Monats verübten Gräueltaten müssten auf dem G 20-Gipfel in Antalya den Hauptpunkt der Tagesordnung bilden. Zu diesem Thema sollte die Bühne des  Saals, in dem sich 20 Staats- und Regierungschefs versammeln, mit der wohl in dieser Situation treffendsten Maxime ATATÜRKS “FRIEDEN İM LANDE, FRIEDEN İN DER WELT”, geschmückt werden.

Der G 20-Gipfel könnte mit aufrichtigen, verstandesmäßigen  und wirksamen Maßnahmen gegen jegliche Art von Terror eine große Aufgabe erfüllen und damit die ganze Menschheit  beruhigen.  Dies müsste die erste Obliegenheit der G 20 sein…

Letzte offizielle Mitteilung: Der französische Staatspräsident Hollande hat bekanntgegeben, dass diese Gräueltat, wie vermutet, von der Terrororganisation IS verübt worden ist...

Dursun ATILGAN
Präsident der „Föderation der Vereinigungen zur Förderung des Gedankenguts Atatürks in Europa“

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NACH ANKARA AUCH IN PARIS BLUTIGE TERRORANSCHLÄGE

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